Das Institut Ramon Llull initiiert das erste Internationale Forum für Übersetzer katalanischer Literatur, ein weitreichendes Projekt von hohem strategischem Wert für die Kultur- und Sprachpolitik des Landes. Dank der Arbeit der Übersetzer stehen Autorinnen und Autoren wie Irene Solà, Montserrat Roig oder Víctor Català in der internationalen Literaturwelt Seite an Seite mit Größen wie Toni Morrison, Natalia Ginzburg oder Emily Brontë.
Die Initiative rückt die Übersetzer in den Mittelpunkt der kulturellen und literarischen Debatte und unterstreicht ihre Schlüsselrolle bei der Verbreitung der katalanischen Kultur. Übersetzer fungieren als kompetente Vermittler, die relevante Werke identifizieren, kontextualisieren und ihnen den Weg in andere Sprachräume ebnen. Ihre Arbeit geht über die reine Textübertragung hinaus: Sie schlägt kulturelle Brücken, schmiedet Allianzen zwischen internationalen Verlagen und trägt zur Präsenz katalanischer Autoren und Denker auf diversen Märkten bei.
Die Veranstaltung findet vom 23. bis 26. November 2026 statt und macht Barcelona erstmals zum globalen Treffpunkt für Übersetzer katalanischer Literatur.
Vier Tage lang bringt das Forum 150 Fachleute aus verschiedenen Ländern zusammen. Das Programm verbindet Plenarsitzungen, Workshops, Fachdebatten und Begegnungen mit Autoren und Verlegern sowie öffentliche Kulturveranstaltungen. Ziel ist es, Wissen über literarische Trends, neue Technologien und Best Practices zu vertiefen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und das internationale Netzwerk der Übersetzer katalanischer Literatur zu stärken.
Das Forum versteht sich als Katalysator für neue Übersetzungen, Projekte und Kooperationen zwischen dem katalanischen Literatur- und Verlagswesen und der internationalen Szene.
Organisiert wird das Event vom Institut Ramon Llull in Zusammenarbeit mit dem Institut d’Estudis Catalans (IEC) (Institut für katalanische Studien) und dem Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (CCCB), das auch als Austragungsort des Forums dient.



