Institut Ramon LLull

Gaia Leandra und Ce Quimera nehmen an Fem_Lab teil, einem Austausch von feministischen Künstlerinnen zwischen Katalonien und Österreich

Kunst.  Österreich, 25/05/2022

Vom 30. Mai bis zum 5. Juni findet eine Zusammenarbeit zwischen dem feministischen Hackerkollektiv Mz*Baltazar's Laboratory aus Wien und den Künstlerinnen Gaia Leandra und Ce Quimera aus Barcelona statt, die im WetLab des Hangar zu Gast sind. Das künstlerische Treffen ist Teil des Projekts Fem_Lab Exchange Catalonia – Austria.




Das Projekt, das das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Institut Ramon Llull und der Delegation der katalanischen Regierung in Mitteleuropa ist, fördert den Austausch feministischer Künstlerinnen zwischen den beiden Gebieten - Österreich und Katalonien -, ist Teil des Feminist Hardware Festivals und wurde vom feministischen Hackerkollektiv Mz*Baltazar's Laboratory gefördert. Die Veranstaltung wird am 30. Mai im Angewandte Innovation Lab und am 1. Juni im Labor von Mz*Baltazar stattfinden.

Während des Austauschprogramms werden in der österreichischen Hauptstadt zwei öffentliche Veranstaltungen im Rahmen des Feminist Hardware Festivals stattfinden. Am 30. Mai um 19 Uhr findet im Angewandte Innovation Lab das Künstlergespräch mit dem Titel “The Wetness of Hacking”, statt, bei dem die beiden Gruppen die Gelegenheit haben, sich zu präsentieren und dem Publikum die von ihnen geförderten Projekte vorzustellen. Zwei Tage später, am 1. Juni, werden die Künstlerinnen von WetLab den Workshop “Bioxeno" im Mz*Baltazar’s Laboratory präsentieren.

Ziel der Initiative ist es, den künstlerischen, wissenschaftlichen und akademischen Austausch zwischen Katalonien und Mitteleuropa zu fördern. Im Rahmen dieses Dialogs tauschen die Künstler technische Innovationen aus, um ethische Maschinen und nachhaltige Materialien herzustellen. Die Maßnahmen haben Auswirkungen auf Mitteleuropa, sollen aber auch den Transfer von akademischem Wissen zwischen den beiden Zentren fördern.

Diese Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass zweimal im Jahr eine Künstlerin oder ein feministisches Kollektiv aus Katalonien zu einem Kurzaufenthalt nach Wien eingeladen wird, um ihre Arbeit in Form von Workshops, Ausstellungen, Performances, Seminaren, Konferenzen, runden Tischen oder Künstlerwerkstätten zu präsentieren.

Gaia Leandra und Ce Quimera

WetLab ist ein Raum, in dem der Interaktion zwischen Kunst und Wissenschaft keine Grenzen gesetzt sind. Dies ermöglicht eine Hybridisierung der beiden Disziplinen aus einer transhackfeministischen Perspektive und durch eine kritische Überprüfung der Wissenschaft als Institution. Das Labor, das derzeit im Hangar in Barcelona angesiedelt ist und von den ansässigen Künstlerinnen Gaia Leandra und Ce Quimera koordiniert wird, veranstaltet Workshops, Präsentationen, Forschungsaufenthalte, kollektive Arbeitsprozesse und Debatten, um propositionale Projekte zu fördern und andere Perspektiven für das Überdenken anderer möglicher Zukünfte zu bieten.

Das intersektionale feministische Kollektiv Mz*Baltazar's Laboratory, der Wiener Gastgeber, möchte seinerseits Menschen, die traditionell ausgeschlossen sind oder sich in Räumen, in denen Wissenschaft und Technologie gelehrt und genutzt werden, unsicher fühlen - Frauen und Transgender - einen sicheren Ort bieten und sie zur Teilnahme ermutigen, ihre Kunst auszustellen und auch Workshops zu geben, die Technologie und Kunst als Teil eines kritischen Verständnisses sozialer Strukturen verbinden. Derzeit besteht das Labor aus Lale Rodgarkia-Dara, Patricia J. Reis, Taga Torosyan und Stefanie Wuschitz.

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