Institut Ramon LLull

LLIM, eine Ausstellung von Lara Fluxà, wird im Rahmen der Biennale von Venedig in den Räumen von Catalonia in Venice eröffnet

Kunst.  Venedig, 21/04/2022

Die von Oriol Fontdevila kuratierte Ausstellung ist vom 23. April bis zum 27. November in den Räumen von Catalonia in Venice zu sehen. Der Direktor des Llull, Pere Almeda, betonte, dass "das Projekt von Fluxà einen persönlichen Ansatz hat und sehr gut die Karriere eines aufstrebenden, erstklassigen Künstlers erklärt".




An diesem Sonntag, dem 20. April, wurde Llim vorgestellt, ein Organismus von Lara Fluxà. Das von Oriol Fontdevila kuratierte Projekt der mallorquinischen Künstlerin wird bis zum 27. November im Rahmen der Eventi Collaterali der 59. Kunstbiennale in Venedig zu sehen sein.

Bei der Präsentation vor der Fachpresse lud Fluxà die Anwesenden ein, "sich von dieser Installation verdauen zu lassen, die vibriert, wenn man sich ihr nähert, und sich von ihren Formen mitreißen zu lassen".

In diesem Sinne hob die Künstlerin die Bedeutung eines der charakteristischsten Elemente der italienischen Stadt hervor: das Wasser, "das eine starke poetische, politische und physische Ladung in sich trägt".

Ein Körper, der die Grenzen des katalanischen Pavillons überschreitet

"LLIM ist ein wichtiger Teil des venezianischen Territoriums, der sich in seinem Inneren ausdehnt und die Grenzen des eigenen Pflasters überschreitet. Der Dialog und die Anhörung der Anwesenden sind für das gemeinsame Überleben unerlässlich", erklärte er. Die Verfasserin kam zu dem Schluss, dass "die LLIM eine Organismus ist, der eine große Anzahl von Menschen erreicht hat".

Die von Oriol Fontdevila kuratierte Installation schafft es, diesen reflektierenden Diskurs über das Projekt, über Venedig und über die Biennale zu integrieren. In seinem Beitrag erläuterte der Kurator die Entstehungsgeschichte des Projekts, als er Fluxà fragte, was er tun würde, wenn er in Venedig ausstellen könnte. Seine Antwort war kategorisch: "Ich würde einen Wasserkanal umleiten, um meine Sachen, meine Arbeit zu ernähren".

Fontdevila betonte, dass das Werk der mallorquinischen Künstlerin "in den Umgebungen nachhallt, in denen es sich befindet, und in diesem Fall wurde es auch an Venedig angepasst. Sie hat es geschafft, eine Geschichte durch die Beschaffenheit der Materialien zu erklären und bietet auch Möglichkeiten für ein alternatives Leben an.

"Die spekulative Hypothese ist, dass in einer halb-aquatischen Stadt wie Venedig Glas das Material ist, das aufgrund seiner eigenen halb-aquatischen Beschaffenheit am besten geeignet ist". Wie der Kurator bemerkte, besteht eine der Entdeckungen des Projekts darin, dass es dem Team ermöglicht hat, sich eines Problems bewusst zu werden, das in Venedig existiert: das Sediment, das "scheinbar unsichtbar ist, weil wir immer an Wasser denken".

Der internationale Sprung von Fluxà

Der Direktor des Institut Ramon Llull, Pere Almeda, zeigte sich sehr erfreut über die zehnte Teilnahme der Institution an der Kunstbiennale in Venedig in Folge und hob die Exzellenz des diesjährigen Vorschlags hervor: "Das Projekt von Fluxà hat einen sehr persönlichen Ansatz und erklärt sehr gut den Werdegang eines aufstrebenden, erstklassigen Künstlers mit enormem und außergewöhnlichem Talent". Almeda hob auch die Art und Weise hervor, wie es LLIM gelungen ist, "alles zu integrieren, was Venedig und die diesjährige Biennale ausmacht".

Die Kulturministerin der katalanischen Regierung, Natàlia Garriga, wies auf den "schmerzhaften Moment" hin, den die katalanische Kultur erlebt, und betonte, dass "die Kunst immer mit dem Leben spielt". Eine Tatsache, die diese Ausstellung perfekt zeigt: "Sie wird Spuren hinterlassen und von uns allen erzählen". "Lara Fluxà verkörpert das Paradigma einer möglichen künstlerischen Karriere in ihrem Heimatland, und wir sind überzeugt, dass die Biennale ein internationaler Sprung für sie und ein Erfolg für die katalanische Kultur sein wird".

Auch die Generaldirektorin für Kultur der Balearenregierung, Catalina Solivellas, lobte die Karriere von Fluxà. "Für unsere Kultur ist es eine Ehre, das Werk eines balearischen Künstlers bei einem der wichtigsten Kunstereignisse der Welt zu zeigen". Solivellas betonte, dass "die ikonischen Elemente dieser Ausstellung, Wasser und Glas, zwei Elemente sind, die auch bei uns auf Mallorca tief verwurzelt sind".

Die mallorquinische Künstlerin lädt dazu ein, "sich von diesem Organismus verdauen zu lassen, der vibriert, wenn man sich ihm nähert, und sich von seinen Formen tragen zu lassen".

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