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Beim Festival Tanz im August steht in seiner 30. Ausgabe der katalanischen zeitgenössischen Tanz im Fokus

Berlin,  02/09/2018

La Veronal, Mal Pelo und Cia Vero Cendoya sind bei dem zeitgenössischen Tanzfestival mit dabei. Alle drei präsentieren Stücke, die nie zuvor in Deutschland aufgeführt worden sind. Tanz im August findet in Berlin seit 1989 statt und wird vom HAU Hebbel am Ufer organisiert. In dieser Ausgabe wird das Festival vom 10. August bis zum 2. September an Orten wie HAU, Deutsches Theater, Volksbühne Berlin oder Sophiensæle stattfinden.




La Veronal

„Pasionaria“

Deutschlandpremiere

Eine Passion bezeichnet zugleich Handlung und Stillstand, Leiden und Freude, Liebe und Tod. In „Pasionaria” sucht Marcos Morau nach dem roten Faden, der diese höchst unterschiedlichen Kräfte verbindet, und spürt zugleich ihren heterogenen Bedeutungen nach. Bekannt geworden sind der katalanische Choreograf und seine Kompanie La Veronal durch ihre Erzählkraft und ihren interdisziplinären Zugriff. In ihrer neuen Produktion ergründen sie das, was den Menschen menschlich macht, was aber von Wissenschaft und Moral marginalisiert wird: seine Wünsche und Begierden, Träume und Leidenschaften.

Konzept, Künstlerische Leitung, Choreografie: Marcos Morau

Choreografieassistenz: Lorena Nogal

Künstlerische und Dramaturgische Beratung: Roberto Fratini, Celso Giménez

Von und mit: Àngela Boix, Chey Jurado, Ariadna Montfort, Núria Navarra, Lorena Nogal, Shay Partush, Marina Rodríguez, Sau-Ching Wong

Bühne: Max Glaenzel

Kostüm: Silvia Delagneau

Kugelbauten Kostüm: Goretti Puente

Masken & Requisiten: GADGET Efectos Especiales

Helme: Ricardo Vergne

Prothesen: Martí Doy

Werkstatt Kostüm: María Carmen Soriano

Schuhe: Natalio Martín

Sound: Juan Cristóbal Saavedra

Video: Joan Rodon, Esterina Zarrillo

Licht & Technische Leitung: Bernat Jansà

Technische Assistenz & Spezialeffekte: David Pascual

Repetition: Estela Merlos

Termine: 11.08 und 12.08

 

 

Mal Pelo

„The Fifth Winter“

Deutschlandpremiere

Zwei Menschen warten darauf, dass ein weiterer Winter vorübergeht. Sie durchstreifen die ausgeräumte Bühne, gefangen in einem Raum zwischen tiefer Stille und den Stimmen ihrer Erinnerung, und vertreiben sich die Zeit. In “The Fifth Winter” reflektiert das Duo Mal Pelo, das seit 1989 zusammenarbeitet, das Vergehen der Zeit ebenso wie die Grenzen unseres eigenen Terrains. Dabei lassen sich Maria Muñoz und Pep Ramis von Werken des italienischen Dichters Erri de Luca inspirieren – und verwandeln ihr Duett selbst in ein luzides, choreografisches Gedicht, das zugleich zart und kraftvoll ist.

Künstlerische Leitung & Performance: María Muñoz, Pep Ramis

Ko-Leitung: Jordi Casanovas

Proben- & Produktionsassistenz: Neus Villà

Künstlerische Mitarbeit: Leo Castro, Vincent Dunoyer

Musikalische Mitarbeit: Alia Selami, Niño de Elche, Israel Galvan

Licht: August Viladomat

Sound & Soundbearbeitung: Fanny Thollot

Bühne: Pep Aymerich, Pep Ramis

Kostüm: CarmePuigdevalli-PlanteS

Termine: 31.08 und 1.09

 

 

Cia Vero Cendoya

Deutschlandpremiere

„La Partida“

Könnte zeitgenössischer Tanz so poulär wie der Volkssport Fußball werden? Und was unterscheidet beide voneinander? In ihrem vielfach ausgezeichneten humorvollen Stück „La Partida” widmet sich die katalanische Choreografin Vero Cendoya dem Fußball. Auf einem Fußballfeld lässt sie fünf Fußballspieler und fünf Tänzerinnen in einem Spiel aufeinandertreffen, das beide Strukturen befragt, letztlich aber nur seinen eigenen Regeln folgt. Gemeinsam mit dem Publikum zelebrieren sie die Passion für Sport und Kunst. Vero Cendoyas vielgestaltige künstlerische Arbeiten konfrontieren den Tanz häufig mit anderen Feldern: Mit dem Hip-Hop beispielsweise, mit Bildender Kunst oder Poesie.

Künstlerische Leitung & Choreografie:  Veronica Cendoya

Mit: Tina Halford, Eva Humings, Linn Johanson, Natalia d’Anunzzio, Dory Sanchez, Gastón de la Torre, Babou Cham, Adrian Nieto, Raúl Martínez, Reynaldo Zerpa, Jonathan López

Komposition & Live-Musik: Adele Madau

Mitarbeit: Blanca Portillo

Texte: Eduardo Galeano

Kostüm: Kike Palma, Esther Muñoz, Viviane Calvitti, Myriam Ibáñez

Termin: 2.09

 

Mit der Unterstützung des Instituts Ramon Llull

Die drei Stücke sind Deutschlandpremieren.

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