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La Veronal, GN | MC und Choreoscope nehmen an der dritten Ausgabe der Tanzbiennale Heidelberg teil

Heidelberg,  28/02/2018

La Veronal mit Voronia, GN | MC mit Time Takes The Time Time Takes und Choreoscope mit internationalen Tanzkurzfilmen werden an der nächsten Ausgabe der Tanzbiennale Heidelberg teilnehmen. Das Institut Ramon Llull unterstützt auch das Projekt.




Vom 24. Februar bis 4. März präsentiert die TANZallianz, bestehend aus dem Theater und Orchester Heidelberg sowie dem UnterwegsTheater, die dritte Tanzbiennale Heidelberg. Das umfangreiche Programm mit Gastspielen und Eigenproduktionen bietet vielfältige Einblicke in aktuelle Entwicklungen der nationalen und internationalen Tanzszene. Bestimmt von Gastspielen innovativer nationaler und internationaler Gruppen sind auch die Kinder- und Jugendtanztage, die sich an die ganze Familie richten. Umrahmt wird das Programm von Filmen, Diskussionen, Workshops und Festen. Alles in verschiedenen Sälen in der ganzen Stadt wie dem Maguerre-Saal, dem Alten Saal und der HebelHalle.

Mit La Veronal und GN | MC sind zwei Kompanien aus Barcelona zu Gast: Marcos Morau entwickelt mit La Veronal neue Formen des Erzählens, verbindet Tanz mit Musik und Erzählung. Guy Nader und Maria Campos – die gerade mit dem „Faust“, dem wichtigsten deutschen Theaterpreis, ausgezeichnet wurden – verlangen ihren Tänzern alles ab, um der Schwerkraft mit Leichtigkeit zu begegnen. Außer den zwei katalanischen Kompanien nehmen an dieser Ausgabeinternational renommierte Kompanien aus Österreich, Israel, Frankreich, Belgien und Madrid teil.

Die Kompanie La Veronal wurde 2005 von einer Gruppe Künstler mit verschiedenen Hintergründen – Kino, Fotografie, Literatur – gegründet, die auf der Suche nach neuen Ausdrucksweisen waren. Ihr Repertoire erhielt sowohl vom Publikum als auch von der Kritik höchstes Lob. Sie haben ihre Stücke in den bekanntesten Bühnen Europas dargeboten und ihrem Leiter – Marcos Morau – wurde der Premio Nacional de Danza des spanischen Kulturministeriums 2013 verliehen.

Mit dem Stück Voronia stellen sie eine Art dantesche Hölle vor, wo der leidenschaftliche Hang der Menschheit offenbar wird, im Namen Gottes sämtliche Spielarten von Gewalt auszuüben. In einer labyrinthischen Dramaturgie verbinden sich Tanz, Bild und Text zu einem stets neu zu entschlüsselnden Rätsel.

Hinter dem Kennzeichen GN | MC stecken die Kreationen der Choreografen und Tänzer Guy Nader und Maria Campos, die seit 2006 in Barcelona zusammenarbeiten. Ihre Stücke wurden auf nationaler und internationaler Ebene aufgeführt. Sie arbeiten an der Entwicklung einer neuen künstlerischen Sprache mittels der ständigen Suche nach neuen Kontexten und Gebieten, in denen sie immer wieder ihre Beziehung mit der Bewegung neu definieren können.

Der Stück Time Takes The Time Time Takes(TTTTTT) ist eine Reflexion über die Zeit. Guy Nader und Maria Campos konstruieren mit ihrem hochdynamischen Tanzstil ein menschliches Perpetuum Mobile. Packende Körperbilder, taktgenaue Bewegungen und uhrwerkartige Wiederholungen mit dem Pendel als Leitmotiv zeigen: die Zeit hat einen immer fest im Griff.

Choreoscope ist das Internationale Tanzfilmfestival von Barcelona. Für die TanzbiennaleHeidelbergstellt Choreoscope ein einstündiges Programm aus internationalenKurzfilmen zusammen, die sich der Grenzen überwindenden Sprache des Tanzes und desKinos bemächtigen.

 
27. Februar, 19.30–20.40 Uhr > Marguerre-Saal | anschl. Publikumsgespräch
La Veronal, Barcelona | Choreografie Marcos Morau mit den Tänzerinnen und Tänzern
 
28. Februar, 19.30–20.25 Uhr > HebelHalle | anschl. Publikumsgespräch
GN | MC, Barcelona | Choreografie Guy Nader und Maria Campos
 
27. Februar, 21.15–22.15 Uhr > Alter Saal
28. Februar 21.15–22.15 Uhr > Choreographisches Centrum
  
   Move Away, 2015 und Missing Part, 2016 (Bester internationalle Tanzfilm des   Choreoscope Festivals)
   El meu Gran Partit, 2015 und No Room For Doubt, 2016 (Preis junge Talente des   Choreoscope Festivals)
   Timecode, 2016 (Preis European Shortfilm der European Film Academz)
   Gotan (Weltpremiere)
 

 

 

Das umfangreiche Programm mit Gastspielen und Eigenproduktionen bietet vielfältige Einblicke in aktuelle Entwicklungen der nationalen und internationalen Tanzszene.

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