Das Departament de Cultura ist über das Institut Català de les Empreses Culturals (ICEC, Katalanisches Institut für Kulturunternehmen) und das Institut Ramon Llull (IRL) erneut auf der 55. Ausgabe der London Book Fair mit einem offiziellen Gemeinschaftsstand vertreten. Dieser bietet insgesamt 26 katalanischen Verlagen Platz – acht mehr als im Vorjahr – und festigt so die katalanische Präsenz auf einer der international bedeutendsten Buchmessen.
Unter dem Motto „Catalonia, Land of Books, Barcelona, City of Literature“ und präsentiert von der Internationalisierungsmarke des ICEC (Catalan Arts – Books) sowie dem IRL, verfolgt der Stand das Ziel, die katalanische Literatur und Verlagsbranche international zu positionieren. Er soll die Branche geschlossen präsentieren und dem Fachpublikum einen optimal ausgestatteten Business-Bereich für seine Geschäftstätigkeiten bieten.
Zum vierten Mal in Folge organisieren das IRL und das ICEC ein professionelles Matchmaking-Programm, das am Dienstag, den 10. März, stattfindet. Es soll gezielt Treffen zwischen katalanischen Verlagen sowie Literaturagenturen und britischen oder nordamerikanischen Verlagen erleichtern, um neue Übersetzungsprojekte katalanischer Literatur ins Englische auf den Weg zu bringen. Folgende sieben katalanische Unternehmen nehmen in diesem Jahr teil: The Foreign Office, MB Agencia Literaria, Silvia Bastos Agency, Grup 62, Asterisc Agents, Ute Körner Agency und Quaderns Crema.
Ebenfalls am Dienstag um 13:00 Uhr lädt die Delegation der katalanischen Regierung im Vereinigten Königreich und in Irland gemeinsam mit dem ICEC und dem IRL zu einem Empfang anlässlich der Stand-Eröffnung ein, um das Networking zwischen der katalanischen Delegation und dem internationalen Fachpublikum auf der Messe zu fördern.
Am Mittwoch, den 11. März, veranstaltet das IRL eine Podiumsdiskussion für das Fachpublikum über die Übersetzung von Sachliteratur – Imagine Non-Fiction: the form and its politics, die im Literary Translation Centre stattfindet. An der Veranstaltung nehmen die Autorin Anna Pazos und der Verleger von Fitzcarraldo, Jacques Testard, teil. Die Journalistin Georgina Godwin übernimmt die Moderation. Darüber hinaus steht die Übersetzerin aus dem Katalanischen ins Polnische, Karolina Jaszecka, im Mittelpunkt der Sitzung zum Thema Translators as agents: a solution for less translated literatures? , die einen Tag zuvor am selben Ort stattfindet und vom europäischen Netzwerk ENLit organisiert wird, dessen Vizepräsidentschaft das IRL innehat.
Die 26 katalanischen Verlage , die vom 10. bis 12. März am Stand vertreten sein werden, sind folgende:
Animal Sospechoso Editor, Barcanova Editorial, Blume Editorial, booq Publishing, Ediciones Minotauro, Ediciones del Serbal, Edicions el Pirata, Edicions La Fitorra, Edicions UIB, Editorial Anagrama, Editorial GG, Editorial REM, Editorial RM, Editors, Grup 62, Hoaki Books, Inclusive Reading, Jande Editorial, Larousse Editorial, Loft Publications, Manifest Llibres/Verso Libros, Mosquito Books Barcelona, Obrador Editorial, Quaderns Crema/Acantilado.
Zudem werden 10 katalanische Literaturagenturen im International Rights Centre vertreten sein: Antonia Kerrigan, Asterisc Agents, Carmen Balcells, Casanovas & Lynch, MB Agencia Literaria, Sandra Bruna, Schavelzon & Graham, Silvia Bastos, The Foreign Office und Ute Körner.
Das ICEC hat einen Flyer mit Informationen zu den auf der Messe vertretenen Verlagen, Literaturagenturen, Verbänden und Institutionen erstellt, der an das akkreditierte internationale Fachpublikum verteilt wird, um deren Sichtbarkeit zu erhöhen.
Zudem steht den Messebesuchern einerseits der Katalog der Illustratorinnen und Illustratoren Kataloniens zur Verfügung. Er erleichtert mit über 250 Profilen den Zugang zu Branchenprofis anhand von Arbeitsproben und dient als Schaufenster der stilistischen Vielfalt. Andererseits wird der Katalog der katalanischen Verlage angeboten, der die Daten von rund 150 Verlagen bündelt.
Eine der bedeutendsten Buchmessen der Welt
Die London Book Fair ist die wichtigste Frühlingsbuchmesse im internationalen Verlagskalender. Es handelt sich um eine reine Fachveranstaltung, die auf den Rechtehandel und die Verbreitung von Inhalten über zahlreiche Kanäle spezialisiert ist: Print, Audio, Fernsehen, Film oder digitale Medien.
Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, jene Innovationen zu erkunden, zu verstehen und zu integrieren, die die Zukunft der Verlagsbranche prägen. Zudem bietet sie dem anwesenden Fachpublikum ein umfangreiches Programm an Konferenzen und Debatten zu zentralen Fragen der Buchbranche.
Die Messe hat angekündigt, ab dem kommenden Jahr auf das bekannte Londoner Messegelände umzuziehen, um den Teilnehmenden bessere Räumlichkeiten und Dienstleistungen zu bieten. Zudem wurden die Daten der nächsten Ausgabe bekannt gegeben, die vom 16. bis 18. März 2027 stattfinden wird.
Die Teilnahme katalanischer Verlage und Literaturagenten an der Messe ist Teil der Maßnahmen des Departament de Cultura (katalanisches Kulturministerium), um die katalanische Literatur und die Internationalisierung der Verlage in diesem Bereich zu fördern. Zu diesem Zweck ist das Kulturministerium über das ICEC und seine Internationalisierungsmarke Catalan Arts-Books regelmäßig mit einem eigenen institutionellen Stand auf den großen Fachmessen der Buchbranche vertreten, wie etwa der Londoner Buchmesse (Vereinigtes Königreich), der Kinder- und Jugendbuchmesse Bologna (Italien), der Internationalen Buchmesse Buenos Aires (Argentinien), der Frankfurter Buchmesse (Deutschland) sowie der Internationalen Buchmesse Guadalajara (Mexiko).
Das IRL fördert die katalanische Literatur im Ausland durch die Unterstützung von Übersetzungen in andere Sprachen, die internationale Vermarktung katalanischsprachiger Werke und Autor:innen sowie durch eine kontinuierliche und zunehmende Präsenz auf internationalen Messen und Festivals. Im Jahr 2026 wird das Institut Ramon Llull (IRL) an 13 internationalen Buchmessen teilnehmen. In den letzten Jahren gab es einen kontinuierlichen Anstieg der gewährten Förderungen in den Bereichen Übersetzung, Buchillustration, Vermarktung, Verlagsproduktion, Autorenmobilität, Werbematerialien und Übersetzerresidenzen. Im Jahr 2025 belief sich diese Zahl auf 581.




