Institut Ramon LLull

Das Institut Ramon Llull übernimmt die Vizepräsidentschaft des europäischen Netzwerks ENLIT

01/02/2026

Das Institut ist Gründungsmitglied dieses Netzwerks zur Übersetzungsförderung, das 2016 auf der Frankfurter Buchmesse ins Leben gerufen wurde.




Julià Florit, Fachreferent im Bereich Literatur des Institut Ramon Llull, wurde zum Vizepräsidenten des Europäischen Netzwerks zur Förderung der literarischen Übersetzung ENLIT (European Network for Literary Translation) ernannt. Das Institut ist Gründungsmitglied dieses Netzwerks, das 2016 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ins Leben gerufen wurde. Ziel von ENLIT ist die Förderung literarischer Übersetzungen und die Steigerung der internationalen Sichtbarkeit europäischer Literaturen – sowohl global als auch in den jeweiligen Herkunftsregionen.

Dem Netzwerk gehören derzeit 30 europäische Institutionen an. Die letzten Treffen fanden in Barcelona, Vilnius, Thessaloniki und Prag statt. Julià Florit ist seit 2023 Mitglied des Vorstands.

Durch Förderprogramme, Kooperationen zwischen den Mitgliedern und gemeinsame Projekte setzt sich ENLIT für ein dynamisches, vielfältiges und zugängliches literarisches Ökosystem ein. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette des Buches abgedeckt und der Dialog auf internationalen Messen und Fachforen gefördert.

Die Leitung von ENLIT liegt bei einem von den Mitgliedern gewählten Vorstand. Diesem gehören derzeit an: Martin Krafl (Czech Literary Centre) als Vorsitzender, Julià Florit (Institut Ramon Llull) als Vizepräsident sowie Alexandra Büchler (Literature Across Frontiers), Ilvi Liive-Roosipuu (Estonian Literature Centre) und Tiia Strandén (FILI Finnish Literature Exchange).

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