Institut Ramon LLull

Fokus Catalunya in der Elbphilharmonie in Hamburg

07/11/2025

Vom 12. bis 16. November steht in dem Konzerthaus die Musik aus Katalonien im Mittelpunkt: Auftreten werden Jordi Savall, Chicuelo & Mezquida, das Barcelona Symphony Orchestra, Tarta Relena, die Cobla Sant Jordi, der Kammerchor des Palau de la Música Catalanaund Sílvia Pérez Cruz mit Salvador Sobral. Am 14. und 15. November wird die katalanische Kulturministerin einige der Aufführungen und Aktivitäten besuchen, die auf dem Programm des Fokus Catalunya in Hamburg stehen.




Die Vielfalt des katalanischen Musiklebens wird diesen November in einem der bestrenommierten Konzerthäuser von Europa, der Elbphilharmonie in Hamburg, präsentiert. Vom 12. bis 16. November kann das Publikum im Rahmen eines vom Institut Ramon Llull unterstützten Fokus Werke von klassischen und zeitgenössischen Komponisten entdecken, die von führenden Namen der katalanischen Musikszene aufgeführt werden. Dieses Programm zeigt die ganze Vielfalt der katalanischen Musiktradition - von Alter Musik bis zur volkstümlicher Musik, einschließlich Jazz und mediterranem Liedgut -, dargeboten von einigen der bekanntesten Ensembles aus Katalonien.

Am 14. und 15. Dezember wird die katalanische Kulturministerin Sònia Hernández einige der Konzerte und Aktivitäten des Fokus Catalunya besuchen, darunter Konzerte des OCB, von Tarta Relena, der Copla Sant Jordi Ciutat de Barcelona und des Kammerchors des Palau de la Música Catalana. Am Samstag, den 15. November, findet ein Podiumsgespräch über die Berührungspunkte zwischen katalanischer und deutscher Musik statt.

Programm des Fokus Catalunya in Hamburg

Den Auftakt des Fokus machen zwei der größten Namen des katalanischen Musiklebens: Jordi Savall führt am Mittwoch, den 12. November, mit seinem Ensemble Hespèrion XXI und La Capella Reial de Catalunya Vokal- und Instrumentalmusik aus dem Llibre Vermell de Montserrat auf. Vor dem Konzert gibt es eine Einführung in das Werk mit Jordi Savall.

Donnerstag, den 13. November präsentieren Marco Mezquida & Chicuelo ihr drittes gemeinsames Werk Del alma, das den Abschluss einer 2017 begonnenen Triologie mit Jazz- und Flamenco-Fusion bildet. Durch Paco de Modo am Schlagzeug hat das Trio eine einzigartige Klangfülle entwickelt, die unter anderem in Stücken wie Najando, Carrer del perill und El faro de los deseos zum Ausdruck kommt. Del alma eine Ode an den musikalischen Dialog und die Verschmelzung von Tradition und Moderne.

Freitag, den 14. November, finden zwei Konzerte statt: Im Großen Saal findet um 19 Uhr ein Konzert des Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya (OBC) mit Werken von Claude Debussy, Frederic Mompou, Miquel Oliu, Isaac Albéniz und Maurice Ravel statt.Das OBC wird unter Leitung seines Chefdirigenten Ludovic Morlot und in Begleitung der Weltklassesopranistin Nuria Rial auftreten. Eine Stunde vor Beginn des Konzerts findet eine Einführung mit Verena Mogl statt. Um 21 Uhr tritt im Kleinen Saal das Duo Tarta Relena auf und präsentiert seine neue Arbeit És pregunta.

Am Samstag finden ebenfalls zwei Konzerte statt: Eines mit der Cobla Sant Jordi-Ciutat Barcelona und ein zweites mit dem Kammerchor des Palau de la Música Catalana. La Copla tritt um 18.00 Uhr im Großen Saal mit einem eigens für diesen Anlass zusammengestellten Programm auf, das mit klassischen Stücken wie La fageda d’en Jordà von Eduard Toldrà beginnt und im Anschluss daran auch zeitgenössische Sardanas wie El somni de la princesa Nerídia von Marc Timón aufführt und zeigt, wie sich die Sardana von der Volksmusik bis zum Kunstlied entwickelt hat. Auch die persönlichen und musikalischen Beziehungen zwischen den Komponisten werden mit Stücken wie Pastora enamorada von Juli Garreta, das vom europäischen Symphonismus beeinflusst ist, und Dotze lustres von Xavier Pagès-Corella, das die Innovationskraft der Cobla zeigt, beleuchtet. Das Konzert endet mit zwei Meisterwerken, die beispielhaft für die Exzellenz der zeitgenössischen Copla sind: Variants de color von Joan Albert Amargós und Puigsoliu von Joaquim Serra.

Am Tag vor dem Konzert wird die Copla San Jorge auch an einer Reihe von informativen Aktivitäten rund um das Konzert teilnehmen, darunter ein gemeinschaftlicher Sardana-Tanz auf der Plaza der Elbphilharmonie und eine Workshop, auf der Copla und Sardana vorgestellt werden und das Publikum Gelegenheit hat, den Sardana-Tanz zu lernen.

Der Kammerchor des Palau de la Música Catalana bietet ein Konzert im Rahmen der „Generation C“ an, das die neue Generation zeitgenössischer katalanischer Chorkomponisten in den Mittelpunkt stellt. Auf dem Programm stehen auch traditionelle Werke aus dem katalanischen Chorkulturgut und aus dem zeitgenössischen Volksliedgut, die das Publikum auf eine musikalische Reise durch die Geschichte der Chormusik in Katalonien mitnehmen.

Unter der Leitung von Xavier Puig werden traditionelle Chorstücke aufgeführt wie El cant de la senyera von Lluís Millet und L’emigrant von Amadeu Vives, aber auch Werke neueren Datums wie O vos omnes von Joan Magrané und Ave Maria Stella von Josep Ollé und Volkslieder wie La fadrina galana von Arnau Tordera und El compte Arnau von Feliu Gasull.

Ebenfalls am Samstag findet unter dem Titel „Von Sardana bis Pau Casals - Die musikalische Seele Kataloniens“ ein Podiumsgespräch statt, an dem Joan Ollé, Direktor des Palau de la Música, Xavier Puig, Dirigent am Orfeó Català und vom Kammerchor des Palau, Maria Lladó, Leiterin des Bereichs Kunst und Kultur des IRL und der Musikjournalist Albert Torrens teilnehmen werden. Moderiert wird das Gespräch von Vincent Dahm, der dem Team Künstlerische Planung der Elbphilarmonie angehört.

Den Abschluss des Fokus Catalunya bildet am Sonntag ein Konzert von Sílvia Pérez Cruz und Salvador Sobral, die ihr Gemeinschaftswerk vorstellen, das eine Feier der Freundschaft und der gemeinsamen Inspirationen ist, zu dem Programm gehören Stücke, die eigens für diesen Anlass von Jorge Drexler, Luísa Sobral und Lau Noah geschrieben wurden.

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