Eine frisch pensionierte, aber noch aktive Ärztin, die sich weiterhin nützlich fühlen möchte, reist in ein Flüchtlingslager in Griechenland, um dort einer NGO bei der Organisation von Aktivitäten zu helfen. Schon bei ihrer Ankunft wird deutlich, dass sie sich von den anderen Freiwilligen unterscheidet. Die großartige Carmen Machi verkörpert Marisa – eine Frau inmitten einer Lebenskrise, die selbst auf Zuneigung angewiesen ist und an einen Ort kommt, wo viel Zuneigung gebraucht wird.
Die Regisseurin erklärt dazu: „Meine Mutter ist nicht Marisa, aber die Figur entstand aus ihrer Pensionierung. Es hat mich beeindruckt zu sehen, wie man von einem Tag auf den anderen vom kompetenten Profi mit gesellschaftlichem Wert zu etwas scheinbar Nutzlosem wird – wie ein altes Möbelstück, das in die Ecke geschoben wird. Ich wollte darüber nachdenken, wie man mit diesem radikalen Wandel umgeht.“
Nach der Vorführung findet wie immer ein Publikumsgespräch statt, moderiert von Olivia López Bremme, begleitet von einem katalanischen Häpchen, gesponsert von der Vertretung der katalanischen Regierung in Deutschland.
Kommende Filme des Cicle Gaudí in Berlin:
Juli & August: Sommerpause
- 20.09.25 – EL 47, R.: Marcel Barrena (OV Katalanisch – Spanisch – mit englischen Untertiteln)
- 18.10.25 – MARCO, R.: Aitor Arregi & Jon Garaño (OV Katalanisch – Spanisch – mit englischen Untertiteln)
- 15.11.25 – UN LUGAR COMÚN, R.: Celia Giraldo (OV Spanisch – mit englischen Untertiteln)
- 22.11.25 – CASA EN FLAMES, R.: Dani de la Orden (OV Katalanisch – mit englischen Untertiteln)
Die Vorführung katalanischer Kinofilme im Ausland gehört zu den Prioritäten des Institut Ramon Llull, das den Cicle Gaudí im Ausland in Koordination mit der Katalanischen Filmakademie organisiert. Der Cicle Gaudí in Berlin wird von der Vertretung der Regionalregierung von Katalonien in Deutschland unterstützt.


