Institut Ramon LLull

Die ehrgeizigste Ausgabe des katalanischen Filmfestivals von Schottland beginnt

Kino .  17/11/2020

Eine neue Ausgabe des katalanischen Filmfestivals von Schottland findet vom 19. November bis zum 6. Dezember 2020 statt. Das Festival, das von der CinemaAttic-Sammlung organisiert wird, ist zu einem der wichtigsten Ereignisse für katalanische audiovisuelle Medien im Ausland geworden. Dieses Jahr, wo die Krise von Covid-19 das Festival verlangsamt hat, hat es sein Programm deutlich erweitert.




Mehr als dreißig katalanische Produktionen wurden für die ehrgeizigste Ausgabe der Veranstaltung ausgewählt. Das Festival hat angekündigt, dass es in ein hybrides Format umgewandelt wird, bei dem sowohl Live-Shows als auch historische Kinos aus den Städten Edinburgh, Glasgow und Dundee (wenn es die gesundheitlichen Bedingungen erlauben) mit einem ehrgeizigen Online-Programm über die Festhome-Plattform kombiniert werden.

CinemaAttic versichert, dass die globale Pandemie bei vielen Festivals mehrere Prozesse beschleunigt hat und dass das Online-Angebot unverzichtbar geworden ist. In seinem Fall hat das Katalanische Filmfestival erreicht, dass 95 % des Programms gestreamt werden, das von jedem Teil Großbritanniens, aber auch teilweise vom spanischen Staat und dem Rest der Welt aus zugänglich ist. Lehrerkräfte und Studierende der katalanischen Sprache aus XarxaLlull, das in der ganzen Welt präsent ist, werden besonderen Zugang zum Festival haben.

Das katalanische Filmfestival von Schottland präsentiert eine Auswahl von Filmen diesen Jahres 2020, darunter der Gewinner des Filmfestivals von Màlaga, Pilar Palomeros „Las niñas“ (Die Mädchen), der mehrfach preisgekrönte Film „El Año del Descubrimiento“ (Das Jahr der Entdeckung) von Luis López Carrasco - Gewinner des Großen Preises des Festivals Cinéma du Réel -, die beide 1992 vorgestellt wurden, um die Veränderungen, die in Spanien begonnen haben, neu zu überdenken; oder „My mexican Bretzel“ von Núria Gimenez Lorang, das bereits in Rotterdam, NYFF, Biennale und Visions du Réel gezeigt wurde. Ein weiterer Titel ist „Josep“, ein Animationsfilm des französischen Künstlers Aurel, der zur offiziellen Auswahl in Cannes 2020 gehört und bei SEMINCI in Valladolid einen Preis erhalten hat.

Das Festival begrüßt außerdem die Premiere von Las niñas, um Pilar Palomero in den Mittelpunkt zu stellen und so den Werdegang der Regisseurin aus Zaragoza mit einer Retrospektive von Kurzaufnahmen und einem Rückblick auf ihren Schaffensprozess zu beleuchten. In gleicher Weise werden Regisseure wie Núria Gimenez Lorang, Ventura Durall oder Pedro Ballesteros online Vorträge halten.

In Fortsetzung des starken Engagements für den Kurzfilm wird das Festival die offizielle Auswahl mit Titeln wie „Correspondencia“ von Carla Simón und Dominga Sotomayor, „Panteres“ von Erika Sanchez Marc, „Vera“ von Laura Rubirola, „Marleni, no Marlen“ unter der Regie von Carmen Aumedes oder den Stammgästen des schottischen Festivals Anna Solanas und Marc Riba mit „Candela“, ihrem neuesten Werk, erweitern. Darüber hinaus veranstaltet das Katalanische Filmfestival eine Online-Retrospektive der ersten Filme einiger der führenden Regisseure der neuen Welle des katalanischen Kinos, darunter Belen Funes, Laura Ferres, Celia Rico, Clara Roquet, Roser Aguilar und Carla Simón.

Außerdem entdeckt das Festival in Zusammenarbeit mit der Filmoteca de Catalunya immer wieder große Klassiker des katalanischen und spanischen Kinos neu und hat die gefeierten „Lejos de los árboles“ von Jacinto Esteva und „La piel quemada“ von Josep Maria Forn wiederentdeckt. Zwei Werke, die, wie nur wenige, die komplexe Beziehung zwischen Tradition und Fortschritt, Land und Stadt, die Beziehung zwischen den Eingeweiden und der Illusion der heutigen Gesellschaft zeigen.

Organisiert von CinemaAttic, einer schottischen Sammlung, die sich auf die Förderung des spanischen und lateinamerikanischen Kinos im Vereinigten Königreich spezialisiert hat, wird das Festival vom Institut Ramon Llull als Hauptpartner unterstützt. Das Festival erfreut sich auch der Zusammenarbeit mit Screen Scotland, dem British Film Institute, Acción Cultural Española (AC/E), Filmoteca de Catalunya, Estrella Damm und Catalan Films & Tv.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.cinemaattic.com.
Das Online-Programm kann unter tv.festhome.com/festivaltv/catalan-filmfestival eingesehen werden.
 

 

FEATURES

My Mexican Bretzel - Núria Giménez Lorang

Las niñas - Pilar Palomero

El año del descubrimiento - Luís López Carrasco

Josep - Aurel

La nova escola - Ventura Durall

Jaume Plensa: ¿Puedes oírme? - Pedro Ballesteros

KATALANISCHE KLASSIKER  

Lejos de los árboles - Jacinto Esteva

La piel quemada - Josep Maria Forn

KINO-KÜCHE

Cocinar belleza - Sergio Piera

KURZFILME

Panteres - Èrika Sánchez Marcos

I’m Too Busy - Carmen Aumedes

Els que callen - Albert Folk

Ni oblit ni perdó - Jordi Boquet

Calvario - Lluís Margarit

La dignitat - David Gonzalez

Pol·len - Blanca Camell

Vera - Laura Rubirola

Mareas ocultas - Monica Cambra

Last Day on Earth - Marc Martinez

Candela - Marc Riba, Anna Solanas

Marleni, no Marlen - Carmen Aumedes

Ara crema - Nuria Gascon Bartomeu

Después también - Carla Simón

Domus - Aida and Alba Bresolí

RÜCKBLICK / WIE EINE WELLE

Luisa no está en casa - Celia Rico

Sara a la fuga - Belen Funes

Los desheredados - Laura Ferrés

El adiós - Clara Roquet

Les bones nenes - Clara Roquet

Ahora no puedo - Roser Aguilar

RÜCKBLICK PILAR PALOMERO

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