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Regensburg,  25/06/2017

Das Film- und Kulturfestival CinEScultura zeigt ein reiches Programm an katalanischen Filmen

Das Film- und Kulturfestival cinEScultura feiert vom 25. April bis zum 25. Juni 2017 mit einer großen Auswahl von Filmen, Konzerten und Kunstausstellungen das 10jährige Jubiläum im Herzen der Regensburger Altstadt. Das Festival hat sich dank vieler Kooperationspartner zu Deutschlands größtem Film- und Kulturfestival für spanischsprachige Gegenwartkultur entwickelt.


Das Besondere am Festival cinEScultura ist der spartenübergreifende interkulturelle Dialog. Die Wurzeln von cinEScultura liegen im Kino. Die Filmkunst bietet die Möglichkeit, einen direkten und unverstellten Blick auf Alltagssituationen oder Probleme in fremden Ländern zu werfen. Viele Regisseure stellen ihre Filme persönlich auf dem Festival vor. Ausstellungen, Lesungen, akademische Tagungen erweitern den Blick auf die soziopolitischen Hintergründe und vermitteln ein tieferes Verständnis für die Kultur der vorgestellten Länder und Region Lateinamerikas und Spaniens. Und da Musik sowieso keine Grenzen kennt, holt das Team von cinEScultura jedes Jahr angesagte und avantgardistische Musiker nach Regensburg.

Mit seinem vielseitigen Programm und seinen 10.000 Besuchern jährlich hat sich cinEScultura in der deutschen Kulturlandschaft durchgesetzt und zum größten und wichtigsten Festival seiner Art in Deutschland etabliert.

Das Film- und Kulturfestival CinEScultura zeigt die katalanische Filme:

Vor deiner Haustür

Sa, 06.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2016, 93 min, OmdtU, Regie: Eduard Cortés

* in Anwesenheit des Produzenten

Ein musikalisches Drama über die Krise mit Liedern von Silvia Pérez Cruz, die 2015 bereits Gast bei cinEScultura war und 2016 den Goya für den besten Song zu diesem Film erhielt. Die Künstlerin hat nicht nur die Filmmusik komponiert, sondern spielt auch die Hauptfigur Sonia. Der Film erzählt, wie sich die Wirtschaftskrise im Herbst 2007 auf die ganze spanische Gesellschaft auswirkt: Sonia ist eine junge Frau, die ihre Arbeit verliert und ihre Hypothek nicht mehr bezahlen kann. Der zuständige Bankangestellte muss sich der Tragödie stellen, seinem Nachbarn die Wohnung wegzunehmen, und ein Polizist sieht sich gezwungen, ganze Familien aus ihren Wohnungen zu zerren ... Drei Handlungsstränge dieser Geschichte uber Kampf, Solidarität und Hoffnung.

Das Musical wirft einen neuen und uberraschenden Blick auf eine rauhe Wirklichkeit. Es transportiert Umstände, die wir aus den Nachrichten kennen, in eine filmische Welt. Wahrscheinlich ubersteigt die Wirklichkeit in diesem Fall sogar die Fiktion. Aber die Fiktion ist in der Lage, diese Realitat in ein neues Licht zu rucken und sie zu hinterfragen.

Die wunderbare Filmmusik macht die Geschichte fuhlbar und verwandelt die Wirklichkeit in etwas Unerhörtes. Die Tanzchoreografien drucken die Note der Protagonisten auf besondere Weise aus. Ein bewegender Film, der die Geschichte neu erzahlt, indem er sie tanzt und singt.

Sie starben über ihre Verhältnisse

Do, 11.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie

E 2014, 100 min, OmeU, Regie: Isanki Lacuesta

Fünf Männer befinden sich in psychiatrischer Behandlung weil ihr Leben durch die Finanzkrise ruiniert wurde. Gemeinsam entwickeln sie einen verrückten Plan, um die spanische Wirtschaft zu retten und sich an jenen zu rächen, die für ihre Misere verantwortlich sind. Sie wollen den Direktor der Spanischen Zentralbank entführen und ihn dazu zu zwingen, alles wieder so zu machen, wie es früher war.

Eine wilde Komödie mit einer Top-Besetzung: Raúl Arévalo, Ángela Molina, Emma Suárez, Ariadna Gil, Segi López, Luis Tosar, Alber Pla, Jordi Vilches...

Die nächste Haut

Do, 11.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2016, 103 min, OV katalanisch meU, Regie: Isaki Lacuesta, Isa Campo

 

Ein verschollenes Kind taucht acht Jahre nach seinem Verschwinden als Jugendlicher wieder auf. Die Mutter (Emma Suarez) ist überwältigt, der Onkel (Sergi Lopez) misstrauisch: Ist Leo (Alex Monner) wirklich ihr damals verschwundener Gabriel? La próxima piel spielt in der Region der Pyrenäen und in Frankreich und führt den Zuschauer in eine rustikale, ja derbe Welt, in der Themen wie sexuelle Identität und Gewalt aufbrechen. Der Film hat vier Auszeichnungen auf dem Festival von Malaga, drei Preise San Jordi und einen Goya erhalten.

 

A la puta Straße – Nicht nur eine BARcelona

Fr, 12.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2015, 71 min, OmdtU, Regie: Anna Cervera

Am 1. November 2013 öffnete in Barcelona ein Tempel der Boheme seine Pforten zum letzten Mal: Die Bar „2° acto“, gelegen im Herzen des gotischen Viertels. An diesem Schauplatz trafen sich 20 Jahre lang die (Lebens-) Kunstler der Metropole: George Cervantes, Guru des Cannabis-Anbaus, Quico Palomar, Gründer der urbanen Theatergruppe „La Fura dels Baus“ oder Corvus, genialer Maler des Bezirks „Ciutat Vella“, sind nur einige der Stammgäste. Sie sind die letzten Zeugen des Barcelona-Undergrounds.

Dieser Film wurde u. a. prasentiert auf dem Festival Internacional de Cine Guadalajara, dem Festival Internacional de Cine Inusual de Buenos Aires und dem China Women’s Film Festival Peking

* in Anwesenheit der Regisseurin und des Hauptdarstellers

 

Der längste Weg nach Hause

Fr, 07.07. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 80 min, OV katalanisch meU, Regie: Sergi Pérez

Was ist unser Zuhause? Vielleicht jener Ort, an dem wir uns sicher fuhlen. Seit langem verlässt Joel seine Wohnung nicht mehr, denn nur hier fuhlt er sich sicher. Doch als eines Tages ein halb verhungerter Hund vor seiner Tur steht, bleibt ihm nichts anderes übrig als hinaus zu gehen und Hilfe zu holen. Da merkt er, dass er seinen Schlüssel drinnen vergessen hat, und es beginnt eine Odyssee durch die Stadt.

Einer der besten spanischen Filme des Jahres: brillant, bedruckend, überwältigend und atemberaubend. (EL MUNDO) Ausgezeichnet mit dem Preis San Jordi für ein Erstlingswerk.

Schwarzes Brot

Sa, 08.07. / 20.45 Uhr, Filmgalerie

E 2010, 108 min, OmdtU, Regie: Agustí Vallaronga


Diese bewegende Geschichte spielt im ländlichen Katalonien in der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg. Der Junge Andreu gehört zu den Verlierern des Krieges, denn seine Familie stand auf der falschen Seite. Eines Tages entdeckt er im Wald zwei Leichen. Sein Vater wird beschuldigt, die Morde begangen zu haben. Andreu beschließt, den wahren Täter zu finden. Bei seiner Suche entdeckt er, dass die Erwachsenen in einer düsteren Welt aus Lügen und falscher Moral leben.

Dieses mit 9 Goyas und 13 Gaudís ausgezeichnete Meisterwerk nach einem Roman von Emili Teixidor wurde als erster katalanisch-sprachiger Film als Kandidat für einen Oscar präsentiert.

Spuren von Sandelholz

So, 09.07. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 95 min, OmeU, Regie: Maria Ripoll

 

Mina ist eine erfolgreiche indische Schauspielerin aus Mumbai. Sie kann ihre kleine Schwester Sita, von der sie nach dem Tod ihrer Mutter getrennt wurde, nicht vergessen. Dreisig Jahre später erfährt Mina, dass ihre Schwester Sita in Barcelona lebt. Sie heist jetzt Paula, ist Biologin und weis nichts von ihrer Vergangenheit. Paula unternimmt mit Hilfe von Prakash, einem attraktiven Inder, der Bollywood-Filme in Barcelona verkauft, eine Reise zu ihren eigenen Wurzeln.

Publikumspreis im Montreal World Film Festival (2014)

10jährige Jubiläum

vom 25. April bis zum 25. Juni 2017

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