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Institut Ramon Llull
04/07/2017
42 Catalan and Balearic companies will be taking part in 12 international events this summer
Music //  NEW YORK,  19/06/2017
Newly created electroacoustic music from Catalonia and the Balearic Islands reaches the New York venues
Language //  València,  09/07/2017
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Language //  BARCELONA,  15/06/2017
The linguist Jon Landaburu will receive the XXVII Ramon Llull International Prize for Catalan Linguistics and Linguistic Diversity
Archit. & design //  Buenos Aires,  28/03/2017
Barcelona will be the guest city at the 2017 Buenos Aires Architecture Biennial
Foreign Offices
Atenes i Kassel ,  17/09/2017

Die documenta 14 zeigt das Werk von Roger Bernat und Daniel G. Andújar

Das Institut Ramon Llull – ein öffentliches Konsortium mit dem Ziel, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu fördern – und das Katalanische Institut für Kulturwirtschaft (ICEC) mit der Marke Catalan Arts zur Internationalisierung der katalanischen Kulturunternehmen kooperieren mit der documenta 14, der weltweit wichtigsten Ausstellungsreihe für zeitgenössische Kunst, um in Kassel und in Athen, das erstmals gleichberechtigter Veranstaltungsort ist, das Werk von Roger Bernat und Daniel G. Andújar zu präsentieren. Die Ausstellung wurde am 8. April in Athen eröffnet und wird dort bis zum 16. Juli zu sehen sein; darüber hinaus wird sie vom 10. Juni bis zum 17. September in Kassel präsentiert.


Die documenta wurde 1955 mit dem Ziel gegründet, sich nach der Dekadenz und den dunklen Zeiten des Zweiten Weltkriegs wieder der Kultur zuzuwenden, und zwar vor allem im Bereich der visuellen Künste. Seitdem findet sie alle fünf Jahre in Kassel statt, das im Weltkrieg durch Bombenangriffe der Alliierten praktisch vollständig zerstört worden war. Dieses Jahr hat die Ausstellungsreihe jedoch erstmals zwei gleichberechtigte Standorte. Unter dem Motto Von Athen lernen will der polnische künstlerische Leiter der Ausstellung, Adam Szymczyk, die Aufmerksamkeit auf das deutsch-griechische Verhältnis bei der Bewältigung der Finanz- und Flüchtlingskrise lenken und dabei mittels der Kunst die aktuelle Lage in Europa widerspiegeln und die Spannungen zwischen dem Norden und dem Süden offenlegen.

Seit ihren Anfängen und bis heute hat sich die documenta zu einem kulturellen Termin von höchster internationaler Bedeutung entwickelt. Die letzte Ausgabe, an der unter anderem Albert Serra, Dora Garcia und Enrique Vila-Matas teilnahmen und bei der auch Werke des Keramikers Antoni Cumella und von Salvador Dalí zu sehen waren, fand 2012 statt und hatte 750 000 Besucher aus aller Welt. Andere katalanische Künstler, die bereits zur Teilnahme an der documenta eingeladen wurden, sind Ferran Adrià (2007), Miquel Barceló (1982) und Susana Solano (1987 und 1992).

Hauptausstellungsort in Athen ist das Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst. Darüber hinaus sind aber auch zahlreiche Werke und Aktionen der 160 teilnehmenden Künstler auf verschiedene andere Orte in der Stadt, darunter öffentliche Einrichtungen, Plätze, Kinos, Universitätsgelände und Buchhandlungen, verteilt. Roger Bernat präsentiert in der griechischen Hauptstadt seine Performance The Place of the Thing (2017) und Daniel García Andújar die Installation The Disasters of War, Metics Akademia (2017).

Roger Bernat (Barcelona, 1968) begann sich während seiner Ausbildung im architektonischen Bereich für das Theater zu interessieren. Sein Regie- und Dramaturgiestudium am Institut del Teatre in Barcelona schloss er 1996 mit besonderer Auszeichnung ab. Seitdem hat er unter anderem Theaterprojekte wie 10.000 kgConfort DomèsticÀlbumTrilogia 70Bones Intencions, den Zyklus Bona Gent, Amnèsia de Fuga oder Tot és perfecte initiiert und geleitet.

Daniel García Andújar (Almoradí, 1966) gehört zu den Vertretern der so genannten Netzkunst, die Bilder aus dem Internet wiederverwendet. Er ist Gründungsmitglied von irational.org und Gründer von Technologies to the people und hat zahlreiche Workshops für Künstler und soziale Gruppen in diversen Ländern geleitet. Mittels Ironie und der Nutzung der Präsentationsstrategien der neuen Kommunikationstechnologien stellt er die demokratischen und egalitären Versprechen dieser Medien in Frage und kritisiert den Kontrollwillen, der sich hinter ihrer vermeintlichen Transparenz versteckt.

Die Ausstellungsreihe documenta, die alle fünf Jahre in Kassel stattfindet, hat dieses Jahr Athen als gleichberechtigten Standort

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