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MITTEILUNGEN

Barcelona / Palma : 30-06-2010

Das Institut Ramon Llull veranstaltet den internationalen Wettbewerb für die Beteiligung Kataloniens und der Balearen an der Biennale von Venedig 2011

 Ausschreibung offiziell veröffentlicht


Der künstlerische Beitrag Kataloniens und der Balearen zur Biennale von Venedig 2011 wurde mit der internationalen Ausschreibung zur Wahl des Kurators auf den Weg gebracht. Das künstlerische Projekt, welches den Zuschlag erhält, wird im Rahmen der Eventi Collaterali gezeigt werden, einer zum offiziellen Programm der Kunstausstellung der Biennale von Venedig gehörenden Sektion, die von im Bereich der Kunst und Kultur tätigen Einrichtungen organisierte Ausstellungen zusammenfasst.

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Der vom IRL veranstaltete internationale Wettbewerb zur Wahl des Projektkurators wurde mit der Veröffentlichung der Ausschreibung eröffnet. Interessenten können ihre Vorschläge bis zum 30. August einreichen. Unter allen Bewerbern werden mindestens 3 und maximal 5 ausgewählt. Die nächste Phase des Auswahlvorgangs ist die Projektpräsentation, die vor dem 22. September erfolgen muss, und anschließend finden am 29. September persönliche Interviews mit den ausgewählten Kandidaten statt. Am 1. Oktober wird der Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben, der sodann gemeinsam mit dem IRL den Inhalt der Ausstellung, die auf der Biennale gezeigt wird, erarbeitet.

Am  29. April  kamen in Barcelona erstmals die Mitglieder der Jury zusammen, die den Kurator für das künstlerische Projekt Kataloniens und der Balearen für die Biennale von Venedig 2011auswählen soll.  Das auf Betreiben des Vorstands des Institut Ramon Llull einberufene Gremium besteht aus sieben international renommierten Fachleuten. Bei dieser ersten Sitzung wurden der konzeptuelle Rahmen des Projekts und der Inhalt der Ausschreibung festgelegt. Den Vorsitz dieser Expertengruppe führt Vicent Todolí, bisheriger Direktor des Tate Modern in London. Die weiteren Mitglieder sind Bartomeu Marí, Leiter des Museums für zeitgenössische Kunst in Barcelona (MACBA); Laurence Rassel, Direktorin der Stiftung Fundació Antoni Tàpies; Joan Fontcuberta, Vorsitzender des Verbands Bildender Künstler Kataloniens (Associació d’Artistes Visuals de Catalunya); Cristina Ros, Direktorin des Museums Es Baluard; sowie Bestué-Vives, die beiden aus Barcelona stammenden Künstler, die zur Internationalen Kunstbiennale 2009 eingeladen worden waren.


Die Ausschreibung finden Sie auf der

Website des Institut Ramon Llull: http://www.llull.cat/_eng/_convocatories/Biennal2011.shtml

sowie in den amtlichen Mitteilungsblättern der beteiligten Regierungen:

Butlletí Oficial de les Illes Balears (Amtsblatt der Balearen): http://boib.caib.es/pdf/2010095/mp86.pdf
Diari Oficial de la Generalitat de Catalunya (Amtsblatt von Katalonien): http://www.gencat.cat/diari/5656/10169076.htm

Das IRL stellt für die Durchführung des Ausstellungsprojekts 450 000 Euro zur Verfügung.

Das Institut Ramon Llull war erstmals bereits im Jahr 2009 mit dem von Valentín Roma kuratierten Projekt La comunitat inconfessable (dt. Die uneingestehbare Gemeinschaft, nach dem gleichnamigen Buch von Maurice Blanchot) an der Biennale beteiligt. Die Ausstellung zählte mehr als 45 000 Besucher.

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