
Die diesjährige Auflage des Poesiefestivals Berlin wird vom 4. bis zum 12. Juni an der Akademie der Künste ausgetragen. Auch katalanische Dichter haben ihre Teilnahme zugesagt.
Vom 4. bis zum 12. Juni findet in Berlin das 11. poesiefestival statt, ein internationales Stelldichein der Dichtkunst mit 170 Künstlern aus aller Welt. Dieses Jahr bildet das Mittelmeer als Kulturraum den Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe, zu der auch katalanische Künstler und Poeten ihre Beiträge leisten. So ist etwa am Dienstag, den 8. Juni um 22 Uhr im Studiofoyer der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10) unter dem Titel Poesía Flamenca ein Auftritt der Sängerin Ginesa Ortega vorgesehen, die u.a. Gedichte von Joan Brossa, Salvador Espriu und Màrius Torres in Begleitung von Marta Robles auf der Gitarre zum Vortrag bringen wird. Der Dichter Eduard Escoffet liest Gedichte aus eigener Feder und des Mallorquiner Autors Biel Mesquida, der aus persönlichen Gründen leider nicht wie geplant am Festival wird teilnehmen können. Außerdem wird der Liedermacher Curro Piñana gemeinsam mit dem Gitarristen Francisco Tornero und der Autorin María Eloy-García auf der Lesung zu sehen sein. Desweiteren gehört der aus Mallorca stammende Carles Rebassa zu den Teilnehmern der Leseveranstaltung Wort-Inseln, die am Freitag, den 11. Juni um 20 Uhr im Kleinen Parkett der Akademie der Künste stattfindet. Fünf Dichter zeichnen ein lyrisches Panorama zwischen Katalanisch, Maltesisch, Türkisch, Griechisch, Armenisch und Englisch. Die Berliner Autorin Brigitte Oleschinski moderiert eine Gesprächsrunde, in der einerseits die Rolle der Insel als Kreuzungspunkt der Kulturen und Religionen und andererseits als konfliktbeladener Ort zwischen Isolationsängsten und dem Massentourismus debattiert werden soll.
Die Teilnahme der genannten Autoren wird unterstützt durch das Institut Ramon Llull. Das gesamte Veranstaltungsprogramm des 11. poesiefestival Berlin 2010 findet sich unter <http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=803&L=0>.
[Das Institut Ramon Llull (IRL) ist eine von
der Generalitat
de Catalunya und vom Govern de les Illes
Balearsgemeinsam ins
Leben gerufene gemeinnützige Einrichtung, deren Zweck darin besteht, die Bekanntheit
und Verbreitung der katalanischen Sprache und der sich durch sie manifestierenden
Kultur mit all ihren Darbietungsweisen, Inhalten und Ausdrucksformen im Ausland
zu fördern. Der Träger des IRL ist die Fundació Ramon Llull, einer vom Govern d'Andorra, dem Verein Institut Ramon Llull, dem Consell General dels Pirineus
Orientals, der sardischen Stadt L’Alguerund dem
Städteverbund des Landes València gegründeten Stiftung mit Sitz im Fürstentum
Andorra.]