
Bochum, Heidelberg, Saarbrücken und Tübingen – 26.- 31. Juli und 20.-30. September 2010
Weiterbildung in katalanischer Sprache und Kultur – das ist das Ziel der Sommerschule der Zusatzqualifikation, die dieses Jahr an den Universitäten Bochum, Heidelberg, Saarbrücken und Tübingen stattfindet. Sie möchten Ihre Kenntnisse im Katalanischen, die meist gesprochene Sprache ohne Staat in der Europäischen Union, vertiefen; Ihr Wissen über eine der innovativsten und dynamischsten Kulturen Europas erweitern; sich über aktuelle Entwicklungen in den Katalanischen Ländern informieren; praktische Einblicke in mögliche Beschäftigungsperspektiven und Berufsfelder auf den mehrsprachigen Arbeitsmarkt gewinnen? Die Sommerschule der Zusatzqualifikation Katalanische Sprache und Kultur ist demnach das richtige für Sie.
Vom 26. -31. Juli (Bochum/Saarbrücken) und vom 20.-30. September (Heidelberg/Tübingen) können Studenten, Lehrkräfte und andere Interessierte ihre Kommunikationskompetenz auf Katalanisch verbessern und dabei ihre Kenntnisse über die katalanische Kultur zu den Themengebieten Kulturelles Erbe und Kulturmanagement, Medien und Journalismus, Recht und Politik erweitern.
Das Programm der Sommerschule besteht aus Fachsprachenkursen und Workshops, die von einschlägigen Kunsthistorikern, Sprach- und Kulturwissenschaftlern, Journalisten und Politologen, aus den gesamten katalanischsprachigen Gebieten erteilt werden. Diskussionsrunden und Begegnungen ergänzen diese. Nähere Informationen zum Kursprogramm finden Sie im Flyer demnächst unter www.rub.de/catala.
Die Sommerschule bildet den Abschlussteil der Zusatzqualifikation „Katalanische Sprache und Kultur“. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Studenten das Zertifikat der Zusatzqualifikation. Diese ist ein ergänzendes Lehrprogramm für Bachelor - und Masterstudiengänge an deutschen Universitäten, die mit Unterstützung des Instituts Ramon Llull das Fach Katalanisch anbieten. Es handelt sich um eine Initiative, die zur Integration der gesamten Wissenschafts- und Lehrgemeinschaft der Katalanistik in Deutschland beitragen soll, indem sie die verschiedenen Universitäten des Landes miteinander in Verbindung bringt.
Kursgebühren und sonstige Kosten
Die Kosten der Kursgebühren werden vom Institut Ramon Llull übernommen, wovon ein Teil auch von deutschen Universitäten, die als Kompetenzzentren agieren, beglichen wird. Für die Studierende, die an einer deutschen Hochschule des Universitätsnetzes des Instituts Ramon Llull eingeschrieben sind, sind die Kursgebühren frei. Externe müssen die an jeder Universität gültigen Bedingungen beachten. Reise, Unterkunft und Verpflegung werden von den Teilnehmern privat finanziert.
Bewerbung
Teilnehmer können einzelne oder mehrere Module besuchen, wenn sie sich in der Zeit nicht überschneiden. Pro Seminar können maximal 15 Teilnehmer/-innen aufgenommen werden. Über die Aufnahme entscheidet der Eingang der Anmeldung.
Studenten der deutschen Hochschulen, die am Programm der Zusatzqualifikation Katalanische Sprache und Kultur eingeschrieben sind, werden besonders bei der Bewerbung berücksichtigt. Außerdem freuen wir uns natürlich über Bewerbungen von Berufseinsteigern und anderen Interessenten.
Bewerbungsunterlagen
• Ausgefüllte Anmeldeformular (zum runterladen http:// www.rub.de/catala)
• Nachweis des erfolgreiches Abschlusses des Basismoduls der Zusatzqualifikation oder ein vergleichbarer Sprachnachweis, der mindestens die Stufe B1 des GeR entspricht ( z.B. das Certificat de llengua catalana - nivell elemental/ Zertifikat Katalanisch als Fremdsprache - Niveau B1)
[Das Institut Ramon Llull (IRL) ist eine von
der Generalitat
de Catalunya und vom Govern de les Illes
Balearsgemeinsam ins
Leben gerufene gemeinnützige Einrichtung, deren Zweck darin besteht, die Bekanntheit
und Verbreitung der katalanischen Sprache und der sich durch sie manifestierenden
Kultur mit all ihren Darbietungsweisen, Inhalten und Ausdrucksformen im Ausland
zu fördern. Der Träger des IRL ist die Fundació Ramon Llull, einer vom Govern d'Andorra, dem Verein Institut Ramon Llull, dem Consell General dels Pirineus
Orientals, der sardischen Stadt L’Alguerund dem
Städteverbund des Landes València gegründeten Stiftung mit Sitz im Fürstentum
Andorra.]